Gemeinde Meine

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Artikel der Papenteicher Nachrichten

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in diesem Bereich können Sie die Beiträge der Gemeinde Meine zum Mitteilungsblatt der Samtgemeinde Papenteich, den Papenteicher Nachrichten bereits direkt nach Redaktionsschluss lesen. 
Redaktionsschluss und Erscheinen der Papenteicher Nachrichten liegen meist drei Wochen auseinander, wodurch die Texte nicht immer besonders aktuell erscheinen. 
Ich hoffe, Sie lesen meine Beiträge mit Interesse und können daraus aktuelle Informationen entnehmen.
 

 

UHB03

 Ihre Ute Heinsohn-Buchmann

PN 01-2021 / Gemeinde Meine
Liebe Mitbürgerinnen,
liebe Mitbürger,
das Jahr 2020 habe ich mit einem Gedicht abgeschlossen. Deshalb beginne ich auch in 2021 mit einem Gedicht für Sie.
Dieses Gedicht „Neujahrswünsche“ ist von Herrn Peter Rosegger:

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit.
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid.
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass.
Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh.
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du.
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut.
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut.

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht.
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht.
Und viel mehr Blumen, solange es geht.
Nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu spät.

Ziel sei der Friede des Herzens. Besseres weiß ich nicht.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen alles erdenklich Gute in 2021.

Trotz der Feiertage lief die politische Arbeit und auch die Arbeit in der Verwaltung weiter.
Im Jahr 2020 hatten wir pandemiebedingt erhebliche Gewerbesteuerausfälle und auch Einkommensteuerausfälle zu verzeichnen.
Wir haben damit gerechnet, für das Jahr 2020 noch einen Nachtragshaushalt verabschieden zu müssen. Die Gemeinde Meine konnte
jedoch von den Kompensationszahlungen des Bundes profitieren, und so ist der Kelch des Nachtragshaushaltes an uns vorübergegangen.

Nun sind wir dabei, den Haushalt für das Jahr 2021 aufzustellen. Die wesentlichen Ausgabeposten werden der Ausbau des Baugebietes
in Abbesbüttel und der Neubau einer Kindertagesstätte in der Gemeinde Meine sein. Voraussichtlich wird auch der Ankauf von weiterem
Bauland hinzukommen. Wenn es nach mir geht, soll die Gemeinde Meine für diese Projekte keine Darlehen beanspruchen und erst
recht keine Steuererhöhungen vornehmen müssen. Ich bin gespannt, was die Beratungen des Haushaltes ergeben und werde Ihnen berichten

Ute Heinsohn-Buchmann

PN 12-2020 / Gemeinde Meine
Liebe Mitbürgerinnen,
liebe Mitbürger,
hatten wir uns gerade von dem ersten lockdown ein wenig erholt, so erwischt uns nun der zweite lockdown bis kurz vor Weihnachten.
Ich persönlich hätte nie gedacht, dass ein Virus einmal über meinen Alltag bestimmt. Derzeit ist es aber doch so, und wir müssen uns
arrangieren und versuchen, aus der Situation das Beste zu machen.
Mit dem zweiten lockdown habe ich alle Maßnahmen ergriffen, die ich auch beim ersten lockdown schon einmal ergriffen hatte,
nämlich die Schließung aller öffentlichen Häuser und Spielplätze mit Ausnahme unserer Kindertagesstätten.

Die Spielplätze und auch das Jugendhaus sind zwischenzeitlich wieder geöffnet; unsere Dorfgemeinschaftshäuser müssen vorerst
geschlossen bleiben. Nicht aufschiebbare Versammlungen finden vorerst ausschließlich im Gemeindezentrum in Meine statt,
wobei die Reservierung eines Termins vorerst über die Gemeinde Meine erfolgen muss. Es werden dazu schriftliche Anmeldungen erbeten.
Wenn Sie also eine notwendige und nicht aufschiebbare Versammlung im Dezember oder im Januar durchführen müssen, bitte ich darum,
Ihre Reservierung des Saales schriftlich bzw. per E-Mail an “Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!“ zu richten.
Auch unsere Fachausschusssitzungen im 4. Quartal 2020 sind komplett ausgefallen. Es wird im 4 Quartal 2020 lediglich der Verwaltungsausschuss
am 16. Dezember 2020 um 19:00 Uhr nichtöffentlich tagen.
Die letzte Ratssitzung des Gemeinderates der Gemeinde Meine findet dann wie gewohnt öffentlich am 21. Dezember 2020 statt.

Sie haben sicher schon erfahren, dass der Glasfaserausbau in der Gemeinde Meine und zwar in allen Ortsteilen der Gemeinde Meine erfolgen wird.
Die notwendige 40 % - Hürde wurde von Ihnen locker genommen.
Sie haben sicher auch der Zeitung entnehmen können, dass der ursprünglich geplante Radweg an der K 61 zwischen Meine und Abbesbüttel
nun doch nicht mehr gebaut wird. Unsere politischen Vertreter haben sich gemeinsam über alle Parteigrenzen hinweg an den Landrat gewandt
und darauf hingewiesen, dass bereits ein Radweg von Meine nach Abbesbüttel besteht, der darüber hinaus gut genutzt wird.
Es ist absolut nicht notwendig, für einen zweiten Radweg weitere Flächen zu versiegeln und Tieren und Pflanzen notwendigen Lebensraum zu nehmen.
An dieser Stelle können wir einmal einen Erfolg bei Auseinandersetzungen mit dem Landkreis verbuchen.
Eine kurze Meldung hatten wir bereits in der örtlichen Presse. Die Interessentenliste für das Baugebiet in Abbesbüttel „Im Kreuzwinkel“ ist seit dem
1. Dezember 2020 wieder geöffnet. Bis zum 28. Februar 2021 können Sie sich, wenn Sie Interesse haben, ein Baugrundstück zum Zwecke der Bebauung
in Abbesbüttel zu erwerben, in diese Liste eintragen. Nähere Informationen dazu bekommen Sie auf unserer Homepage www.gemeinde-meine.de.

Eingangs hatte ich erwähnt, dass unsere Kindertagesstätten nach dem ersten lockdown nicht wieder geschlossen worden sind.
Während der Schließung unserer Kindertagesstätten beim ersten lockdown haben wir, so denke ich, alle gesehen, wie wichtig es für uns alle ist,
dass der Betrieb in einer Kindertagesstätte jeden Tag reibungslos verlaufen kann. Ohne einen geregelten Betrieb in der Kindertagesstätte ist es nahezu
unmöglich, seiner beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Dies wiederum hat dann auf andere Bereiche negative Auswirkungen. Ich will auch gar nicht den
Wert der Arbeit unserer Mitarbeiter in der Verwaltung oder im Bauhof oder den Wert anderer Tätigkeiten im medizinischen Bereich oder im Einzelhandel,
bei den Verkehrsbetrieben usw. schmälern, aber unsere Mitarbeiter*innen in unseren Kindertagesstätten verdienen aus meiner Sicht ein besonderes Lob
dafür, dass sie in diesen doch recht schwierigen Zeiten ihre Aufgaben immer erfüllt haben und erfüllen. Dies, obwohl sich der Alltag in unseren Einrichtungen
aufgrund der Pandemie doch erheblich geändert hat und alle Mitarbeiter*innen sicher noch mehr als sonst gefordert waren und sind.
Ich musste dies an dieser Stelle einfach einmal loswerden, weil es sicherlich keine Selbstverständlichkeit ist, jeden Tag zur Arbeit zu gehen und zu wissen,
dass man sich dort auch infizieren könnte….
Dies soll mein letzter Bericht in diesem Jahr gewesen sein. Ich habe eine kleine Geschichte für Sie, die nicht von mir stammt und von der ich auch nicht weiß,
wer sie verfasst hat. Ich möchte sie Ihnen trotzdem zu Weihnachten nicht vorenthalten, weil ich finde, dass Sie gut in diese Zeit passt:

Am Adventskranz brannten vier Kerzen. Draußen lag Schnee, und es war ganz still.
So still, dass man hören konnte, wie die Kerzen miteinander zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße FRIEDEN.
Mein Licht gibt Sicherheit, doch auf der Welt gibt es so viele Kriege.
Die Menschen wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde kleiner und kleiner und verglomm schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße GLAUBEN. Aber ich fühle mich überflüssig.
Die Menschen glauben an gar nichts mehr. Was macht es für einen Sinn, ob ich brenne oder nicht?“
Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze verlosch.

Leise und sehr zaghaft meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: „Ich heiße LIEBE.
Mir fehlt die Kraft, weiter zu brennen; Egoismus beherrscht die Welt.
Die Menschen sehen nur sich selbst, und sie sind nicht bereit, einander glücklich zu machen.“
Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind ins Zimmer. Erstaunt schaute es die Kerzen an und sagte: „Warum brennt ihr nicht?
Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein.“ Betrübt ließ es den Blick über die drei verloschenen Kerzen schweifen.

Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort.
Sie sagte: „Sei nicht traurig, mein Kind. So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen immer wieder anzünden.
Ich heiße HOFFNUNG.“
Mit einem kleinen Stück Holz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und erweckte Frieden, Glauben und die Liebe wieder zu Leben.

In diesem Sinne -mit viel Hoffnung- wünsche ich Ihnen allen ein friedliches Weihnachtsfest und alles Gute für den bevorstehenden
Jahreswechsel. Bleiben Sie gesund!
Bis zum neuen Jahr.
Ihre
 Ute Heinsohn-Buchmann

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