Gemeinde Meine

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Artikel der Papenteicher Nachrichten

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in diesem Bereich können Sie die Beiträge der Gemeinde Meine zum Mitteilungsblatt der Samtgemeinde Papenteich, den Papenteicher Nachrichten bereits direkt nach Redaktionsschluss lesen. 
Redaktionsschluss und Erscheinen der Papenteicher Nachrichten liegen meist drei Wochen auseinander, wodurch die Texte nicht immer besonders aktuell erscheinen. 
Ich hoffe, Sie lesen meine Beiträge mit Interesse und können daraus aktuelle Informationen entnehmen.
 

 

UHB03

 Ihre Ute Heinsohn-Buchmann

PN 01-2020 / Gemeinde Meine

das Jahr 2020 ist noch nicht so alt, deshalb wünsche ich Ihnen für das neue Jahr nochmals alles erdenklich Gute.

Eine gute Nachricht habe ich auch für Sie: Wir konnten ein Unternehmen finden, dass unsere Sinkkästen reinigt.
So hat der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Meine noch im letzten Jahr ohne Einhaltung von Antragsfristen
und sonstigen Formalien beschlossen, dem Unternehmen den Auftrag zu erteilen, kurzfristig die ca. 2000 Sinkkästen
der Gemeinde Meine zu reinigen. Allerdings bezieht sich die Auftragserteilung zunächst nur auf eine einmalige Reinigung,
die kurzfristig erfolgen soll.

Und nun komme ich auch schon zu den Nachrichten, die zwei Seiten haben. Der zweite stellvertretende Bürgermeister,
Herr Christian Rode, hat sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt. Ich bedaure dies sehr, und ich danke Herrn Rode
für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen drei Jahren. Erfreulich ist, dass der Rat in der letzten Ratssitzung des Jahres
2019 einen Nachfolger gewählt hat. Unser neuer zweite stellvertretende Bürgermeister ist Herr Manfred Lasetzki aus Meine.
Herzlichen Glückwunsch und auf gute Zusammenarbeit!

Erfreulich ist auch, dass die Wasserleitung in Abbesbüttel im Bereich der Vordorfer Straße erneuert wird.
Verbunden ist dies aber mit Straßensperrungen in diesem Bereich bis zum 30. April 2020.

Und nun wende ich mich sozusagen in eigener Sache an Sie:
Als Bürgermeisterin der Gemeinde Meine habe ich die Beschlüsse des Rates der Gemeinde Meine umzusetzen.
Diese Beschlüsse sind für mich bindend, egal, ob sie mir gefallen oder nicht. Dies bedeutet aber nicht, dass die
Bürgermeisterin oder der Verwaltungsleiter persönlich einem anderen etwas verweigern.
Wir erleben es immer wieder, „an den Pranger gestellt zu werden“ für etwas, was letztendlich auf Ratsbeschlüssen bzw.
auf Beschlüssen des Verwaltungsausschusses beruht und nicht auf einsamen Entscheidungen der Bürgermeisterin.

Deshalb nehme ich jetzt diese Gelegenheit auch zum Anlass, nochmals dringend darum zu bitten, dem Ehrenamt mit
zumindest ein wenig Achtung gegenüber zu treten. Alle Ratsmitglieder und auch die Bürgermeisterin sind in ihrer Freizeit
für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Meine tätig. Kein Ratsmitglied und die Bürgermeisterin auch nicht handeln
zum Nachteil der Meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Unsere Mitarbeiter in der Gemeinde -sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung als auch unsere
Mitarbeiter im Bauhof- und auch die Bürgermeisterin werden in Schreiben, E-Mails, Telefonaten und in öffentlichen
Sitzungen beleidigt und herabgewürdigt, was das Zeug hält. Selbst Ratsmitglieder schrecken nicht davor zurück,
die Kompetenz der Verwaltung öffentlich infrage zu stellen und auch Mitarbeiter als „faul“ zu bezeichnen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind immer für Sie da und treten Ihnen offen und freundlich gegenüber.
Das dürfen und müssen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber auch von Ihnen allen erwarten können.
Wie heißt es so schön „der Ton macht die Musik“. Vielleicht können wir uns in 2020 ein wenig anstrengen und versuchen,
immer den richtigen Ton zu treffen. In diesem Sinne nochmals alle guten Wünsche für 2020!

Ihre
Ute Heinsohn-Buchmann

 

PN 12-2019 / Gemeinde Meine

Liebe Mitbürgerinnen,
liebe Mitbürger,

schon wieder ist ein Jahr vergangen, und Weihnachten steht vor der Tür.

Vielleicht hat diese Tatsache auch den Landkreis Gifhorn beflügelt. Die Gemeinde Meine wurde durch den Landkreis „beschenkt“.
Der Landkreis Gifhorn hat angeordnet, die Allerstraße und den Westring in Meine mit den Verkehrszeichen „Durchfahrt verboten / Anlieger frei“
zu versehen. Sofort nach Erhalt der verkehrsrechtlichen Anordnung haben unsere Mitarbeiter vom Bauhof die Verkehrszeichen aufgestellt.

Nachdem es eine Anliegerversammlung zur Verkehrsberuhigung „Meine West“ gegeben hatte, die Ratsmitglieder den entsprechenden Beschluss
gefasst und die Verwaltung der Gemeinde Meine den entsprechenden Antrag beim Landkreis gestellt hatte, sind viele Monate verstrichen.
Immer wieder gab es erboste Anlieger, die sich in der Gemeinde beschwerten, dass nichts passiert. Der Verwaltung konnte an dieser Stelle aber
kein Vorwurf gemacht werden. Auch sie hat auf eine Entscheidung des Landkreises gewartet.

Nun ist diese Entscheidung endlich da und wurde bereits in die Tat umgesetzt. Zu hoffen ist nun, dass die Beschilderung Beachtung findet und
die Polizei dann und wann Kontrollen durchführt.

So wie ich hoffe, dass die neue Beschilderung Beachtung findet, so hatte ich auch gehofft, dass sich die Gemeinde Rötgesbüttel an alte -mündliche-
Vereinbarungen hält. Unsere Kinder aus Ohnhorst und Gravenhorst gehen seit Jahrzehnten in Rötgesbüttel in die Krippe bzw. in den Kindergarten.
Sie werden auch in Rötgesbüttel in die Grundschule eingeschult. Die Gemeinde Meine bezahlt für den Kindertagesstättenbesuch für die Kinder aus
Ohnhorst und Gravenhorst an die Gemeinde Rötgesbüttel monatlich einen Betrag für jedes Kind, der landkreisweit für den Besuch gemeindefremder
Kinder in Kindertagesstätten festgesetzt wurde.

Der Bürgermeister von Rötgesbüttel hat die Gemeinde Meine nun aufgefordert, das zu bezahlen, was der Platz tatsächlich kostet, ohne konkrete
Zahlen zu nennen. Er hat gleichzeitig mitgeteilt, keine Kinder aus Ohnhorst und Gravenhorst mehr aufzunehmen und hat dies auch in der letzten
Ausgabe der Papenteicher Nachrichten so kundgetan.

Es gibt an dieser Stelle sicherlich Gesprächsbedarf mit der Gemeinde Rötgesbüttel, der Samtgemeinde Papenteich und dem Landkreis Gifhorn.
Dies darf aus meiner Sicht aber nicht zum Nachteil der Kinder aus Ohnhorst und Gravenhorst gereichen. Allen betroffenen Eltern empfehle ich,
ihre Kinder nach wie vor in der Kita Rötgesbüttel anzumelden, vorsorglich aber auch eine Anmeldung für den Besuch einer Kita in der Gemeinde
Meine vorzunehmen. Ich bin aber auch an dieser Stelle zuversichtlich, dass eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden wird.

Hinweisen möchte ich an dieser Stelle auf den Meiner Weihnachtsmarkt am 14. Dezember ab 15:00 Uhr auf dem Marktplatz in Meine.
Ein ganz großer Dank von hier aus an den Organisator und an den Verantwortlichen der Arbeitsgemeinschaft Weihnachtsmarkt, Herrn Sven Köhler,
für die Organisation. Ein weiterer Dank geht von hier aus an die Mitarbeiter des Bauhofes, die dafür Sorge getragen haben, dass rechtzeitig mit dem
Beginn der Adventszeit auch auf dem Marktplatz in Meine ein Weihnachtsbaum leuchtet.

Ein weiterer Hinweis gilt von dieser Stelle aus dem Weihnachtsblasen am 15. Dezember 2019. Das Weihnachtsblasen ist in Meine zur Tradition
gewordenen. Mitglieder des Feuerwehrmusikzuges Meine und des Posaunenchores der Sankt Stefani Gemeinde beginnen auf dem Marktplatz,
Weihnachtslieder zu spielen. Gruppen von ihnen strömen dann in die Straßen aus, um dann auch von Zeit zu Zeit Weihnachtslieder zu spielen,
die man manchmal dann laut, aber manchmal auch noch leise hören kann. Auch hier gilt ein großer Dank an alle Mitwirkenden.

Da Weihnachten vor der Tür steht, habe ich ein kleines Geschenk in Form eines Gedichtes für Sie. Dieses Gedicht habe ich selbst geschenkt bekommen.
Ich finde es so schön, dass ich es Ihnen nicht vorenthalten möchte:

Das Licht der Hoffnung (R. Stich-Rodier)

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.
Ihr Licht wurde immer kleiner und verläuft schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagt: Ich heiße Glauben, aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen.
Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne. Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die Kerze war aus.

Leise und traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen.
Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie liebhaben sollen.
Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind in den Raum. Es schaute die Kerzen an und sagte: Aber, aber, ihr soll doch brennen und nicht aus sein!
Fast fing es an zu weinen.

Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: „Habt keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen
Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung“.

Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine schöne vorweihnachtliche Zeit, ein friedvolles Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute im neuen Jahr.

Ihre
Ute Heinsohn-Buchmann

Hier stehen Ihnen aktuelle und ältere Ausgaben als PDF zur Verfügung.

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